
Kleine Kinder sollten keine Erkältungs- und Hustenmittel verabreicht bekommen, die für
Erwachsene bestimmt sind. Der
Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Hamburg, weist darauf hin, dass es
für Kinder spezielle Hustensäfte gäbe. Grund: „Ihr Stoffwechsel ist nicht mit dem von Erwachsenen vergleichbar, und sie reagieren oft unerwartet“ , sagt Prof. Hans-Jürgen Nentwich vom BVKJ.
Aus den USA sind Berichte über Bewusstseinstrübungen, Herzrasen, Krämpfe und Todesfälle aufgrund von Überdosierungen bekannt. (mit Material von Neue Allgemeine Gesundheitszeitung für Deutschland).
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Medizin
von Thordis Eckhardt
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Die Tendenz zur Fettleibigkeit
unter Kindern und Jugendlichen nimmt zu. Ernähren wir uns falsch? Bewegen wir uns zu wenig? Enthalten unsere Nahrungsmittel zu wenig lebenserhaltende Substanzen?
Eine drängende Frage an Eltern, Ärzte und Ernährungswissenschaftler.
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Ernährung
von Thordis Eckhardt
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Um es gleich vorweg zu nehmen:
Die Antwort lautet: NEIN. Schädliches Sonnenlicht dringt auch durch dunkle Autoscheiben. "Fensterglas ist durchlässig für UV-Strahlen", sagt Rüdiger Greinert, Generalsekretär der Europäischen
Gesellschaft zur Hautkrebsprävention (
Euroskin).
Die gute Nachricht: Es dringt allerdings nur die vergleichsweise harmlose UVA-Strahlung durch. Die zumeist aggressivere UVB-Strahlung wird größtenteils absorbiert. (mit Material von ddp)
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Prävention
von Thordis Eckhardt
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Die geistige Fitness wird durch
zu hohen Blutdruck beeinträchtigt. Vor allem dann, wenn der erste, der so genannte systolische Blutdruckwert mit 130 bis 139 noch normal sei. Das ergab eine
neue Studie der Universität Münster. "Mehr als 20 Prozent der geistigen Einschränkunken
sind auf behandelbare Risikofaktoren zurückzuführen", sagte Projektleiter Prof. Stefan Knecht.
Blutdruck, Blutzucker und Körpergewicht beeinflussen zusammen mit Bildung, Alter und Geschlecht das geistige Lesitungsvermögen. Der Blutdruck wirkt sich der Studie zufolge vor allem bei den 40- bis
60-Jährigen auf die geistigen Fähigkeiten aus. Wenn man bereits frühzeitig aktiv werde, könnten möglicherweise Betroffene im Alter länger geistig fit bleiben, so der Wissenschaftler. (mit Material
von dpa)

Konzentration auf das Innenleben –
Kontrolle über den Monitor: mittels Biofeedback soll der Mensch sein autonomes Nervensystem beherrschen lernen. Die Methode hilft, Migräne, Bluthochdruck und Muskelprobleme positiv zu beeinflussen.
Das Verfahren funktioniert wie folgt: Körpervorgänge wie Puls, Blutdruck oder Muskelspannungen werden mit Fühlern gemessen, die eine entsprechende Bildkurve auf dem Monitor anzeigen. Durch die
unmittelbare, direkte Rückemeldung soll der Patient lernen, diese autonomen Prozesse aktiv zu beeinflussen. Anfang mit dem Gerät – später ohne Hilfsmittel.
Diverse Übersichtsstudien belegen die Wirksamkeit der Methode: So würde beispielsweise das Biofeedback nach durchschnittlich elf Sitzungen die Häufigkeit und Dauer von Migräneanfällen senken,
berichtet das Fachblatt „Pain“ über eine entsprechende Untersuchung von Marburger Forscher zu Migräne.
(mit Material von KStA).

Das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) hat die
geistige und körperliche Gesundheit der Mitarbeiter in Unternehmen zum Ziel. Zumeist initiiert von den Unternehmen selbst, bietet es den Angestellten im Haus vielfältige Möglichkeiten zur
Prävention, Analyse und Rehabilitation. Hintergrund: Krankheits- und motivationsbedingte Fehlzeiten stellen für Unternehmen oft eine erhebliche Belastung dar und beeinträchtigen ihre
Konkurrenzfähigkeit. Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit der MitarbeiterInnen stehen in enger Korrelation zueinander; ein hoher Krankenstand im Unternehmen signalisiert häufig ein
Vorhandensein von unternehmensspezifischen Problemen. Mit gezielten Maßnahmen zur betriebsbezogenen Gesundheitsförderung lassen sich diese konkret feststellen - und beheben. Zum Vorteil für
Unternehmen - und Mitarbeitern:
Vorteile für das Unternehmen
- Erhöhung der Personalverfügbarkeit
- Senkung des Krankenstandes
- Optimierung der Produktqualität
- Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
- Verbesserung des Unternehmensimages
- Steigerung der Motivation der MitarbeiterInnen
Vorteile für die MitarbeiterInnen
- Verringerung von Belastungen
- Besserer Umgang mit Arbeitsanforderungen
- Verbesserung des Gesundheitszustandes
- Erhaltung/Zunahme der eigenen Leistungsfähigkeit
- Steigerung des Wohlbefindens und der Arbeitszufriedenheit
- Optimierung des Betriebsklima
Wer weniger Antikörper gegen ein bestimmtes Bakterium bildet, hat ein höheres Risiko für entzündetes Zahnfleisch. Die Gefahr bedroht den Zahnhalte-Apparat. Möglicherweise kann künftig eine
Impfung helfen.
Amerikanische Forscher haben jetzt entdeckt, dass ein hoher Blutspiegel eines bestimmten Antikörpers das Risiko einer Parodontitis senkt. Wenn diese Menschen doch erkranken, sprechen sie besser auf
eine Behandlung an. Die Ergebnisse erlauben eine verbesserte Diagnose und könnten die Entwicklung eines Impfstoffs ermöglichen, schreiben die Zahnmediziner im Fachblatt "PLoS One", so ein aktueller
Artikel im
Stern.
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Medizin
von Thordis Eckhardt
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Die Arbeitsanforderungen im Handwerk sind mit gesundheitlichen Risiken verbunden wie z.B. Heben und Tragen schwerer Lasten, bestimmte Zwangshaltungen und Arbeiten unter Zeitdruck. Müssen
diese Belastungen vor allem von älteren Mitarbeitern über einen langen Zeitraum ausgeübt werden, besteht auch die Gefahr der Entstehung chronischer Erkrankungen. Häufig ist dabei nicht die einzelne
Belastung ausschlaggebend, sondern die Kombination mit anderen Belastungen. Die Arbeitskraft und damit die Belastbarkeit des Mitarbeiters wird reduziert, Fehlzeiten steigen und auch die
Arbeitszufriedenheit und Motivation sinken. Ein Älter-Werden-Können im Betrieb wird erschwert.
Was ist möglich?
Der gezielte Abbau alterskritischer Belastungen im Handwerksbetrieb erfolgt über Veränderungen von:
• Arbeitsplatz
• Arbeitsmittel
• Arbeitsorganisation
• Arbeitsabläufe
• Führung
• Qualifikation
Welcher Nutzen ergibt sich?
Handwerksbetriebe haben in der Regel nicht die Möglichkeit, belastungsarme Arbeitsplätze für ältere, evtl. leistungsgeminderter Arbeitskräfte zu schaffen. Die Betriebe sind oft darauf angewiesen,
ihre qualifizierten Fachkräfte bis zur Rente im Betrieb zu haben. Positive Wirkungen solche beschriebenen ergonomischer und organisatorischer Umgestaltungen sind Senkung krankheitsbedingter
Fehlzeiten und damit Verzicht auf krankheitsbedingte Kündigungen bzw. Neueinstellungen, Nutzung des Erfahrungswissens älterer Mitarbeiter, Optimierung der Arbeits- und Betriebsorganisation,
Verbesserung der Produkt- und Dienstleistungsqualität und damit Stärkung der Existenzsicherheit.
Wir wissen es, und halten uns trotzdem nicht daran: Zum Essen gehört Muße - und Zeit. Wer hingegen unter Stress und Zeitmangel seine Mahlzeiten einnimmt, wird schneller dick. Das hat das
Deutsche Institut für Ernährungsforschung (DIFE) herausgefunden.
Hintergrund: Beim langsamen Essen empfängt unser Körper Signale der Sättigung. Außerdem verlässt sich der geruhsame Esser auf das so genannte intuitive Eßverhalten: Er weiß ohne zu überlegen,
welche Nährstoffe sein Körper benötigt. Die Empfehlung des Instituts: Gesund ist die Einnahme ruhiger, stressfreier Mahlzeiten zu festgelegten Zeiten - und ohne Ablenkungen, wie z.B. durch
Fernseher oder Computer.
Mit Beginn der Ausbildung beginnt für viele Jugendliche der Ernst des Lebens. Und mit ihm bereits auch die Tendenz zu ungesunder Ernährung und Bewegungsmangel. Entsprechend haben Experten
festgestellt, dass sich von diesem Zeitpunkt an oft der Gesundheitszustand von Jugendlichen verschlechtert. Das berichtet die in Stuttgart erscheinende Fachzeitschrift "Das Gesundheitswesen". So
nehmen nur zwei von drei Lehrlingen geregelte Mahlzeiten ein; die anderen greifen zu Fastfood. Wegen der neuen zeitlichen Belastung und der Verringerung des Freizeitkontingents verzichten die
Jugendlichen auch immer häufiger auf Sport und beginnen zudem mit dem Rauchen. Gesundheitliche Probleme treten auch aufgrund der ungewohnten Arbeitsplatzbedingungen auf: Jugendliche klagen über
Nacken- und Schulterprobleme sowie über Kopf- und Kreuzschmerzen. (Mit Material von "Neue Allgemeine Gesundheitszeitung")
Was man dagegen tun kann, darüber hat der Gesundheits-Blog bereits berichtet.
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