Monday, 3. march 2008
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Jedem Ende wohnt ein Anfang inne: Der Aschermittwoch ist vorbei –
die Fastenzeit beginnt. Eine Zeit des Neubeginns, des Heilens durch bewusstes Verzichten. Der Verzicht auf (feste) Nahrung auf bestimmte Zeit ist eine freiwillige Entscheidung. Eine Entscheidung
zur Regenerierung von Körper, Geist und Seele. Denn das Grundübel unserer zivilisierten Gesellschaft liegt in der Überlastung unseres Verdauungssystems...
Sie wird hervorgerufen durch falsche und durch Überernährung, fehlende Trinkpflege, mangelhafte Esskultur und Mäßigung. Die Folge: Verdauungsschwäche und Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes. Da
sich im Darm aber 80 Prozent unserer Abwehrzellen befinden, führt oben erwähnter Lebenswandel unweigerlich zur Schwächung der Abwehrkräfte.
Hier kann das Fasten Genesung bringen. Eines der bekanntesten Methoden ist das Heilfasten nach
F.X.Mayr. Es dient u.a. der:
• Entschlackung des Körpers (im Bindegewebe abgelagerte Gifte werden abgelöst und ausgeschieden)
• Entlastung von Herz- und Kreislauf (durch Abbau von Übergewicht)
• Besserung von Blutdruck, Haut- und Darmbeschwerden
• Positiven Beeinflussung von zu hohen Blutzucker-, Cholesterin- und Leberwerten
• Straffung der Haut und des Bindegewebes.
Nach dem Heilfasten fühlt sich der Mensch gesünder und leistungsfähiger und besitzt erstaunlich viel mehr Energie und Lebenskraft als zuvor. Probieren Sie es aus – Sie werden von der Wirkung
überrascht sein.
Übrigens: Das Fasten besitzt eine jahrtausend alte Kulturgeschichte: Buddhisten und Hinduisten halten regelmäßige Fastenzeiten ab, im Islam gibt es den festen Fastenmonat
Ramadan, im Christentum beginnt die Fastenzeit nach dem Aschermittwoch.
Medizinisch gesehen geht die Tradition schon bis in die Zeit
Hippokrates zurück, dem Urvater der abendländischen Medizin. Er
meinte bereits (Jahreszahl): „Wer stark, gesund und jung sein will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente.“
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