Thursday, 20. march 2008 4 20 /03 /März /2008 21:06

300px-Ananasplanze.jpg Hartnäckiger Husten, verstopfte Nase, Mattheitsgefühl und starke Verschleimung der Atemwege sind häufig erste Symptome für Bronchitis. Jetzt können Sie wählen - oder kombinieren: Schulmedizin und/oder Hausapotheke. Entscheiden Sie sich für letztere, so haben Sie mit Sicherheit Freude daran:
Mixen Sie sich einen Obstsaft mit Karotten, Chilli und Ananas. Rühren Sie Limettensaft unter und tun Sie gehackte Korinanderblätter obenauf. - Es schmeckt und wirkt. Der Grund: Die in der Ananas enthaltenen Enzyme sowie Chilli wirken stark schleimlösend. Sie sind reich an Karotin und Vitamin C. In der Kombination sind Ananas und Chilli bei der Bekämpfung von Erkältung und Grippe unschlagbar.

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Tuesday, 18. march 2008 2 18 /03 /März /2008 21:04
Diese Frage ist eine Einstellungs- und Glaubensfrage. Und: eine Frage der eigenen Erfahrung im Labyrinth von Krankheit und Genesung. Selbst die Mediziner untereinander streiten sich seit Jahrzehnten ob der "Wissenschaftlichkeit" und "Anerkennung" ihrer Methoden und Heilverfahren. Fakt ist, dass die Schulmedizin bei den meisten Patienten stets die erste Wahl bei der Behandlung ihrer Krankheiten ist. Mit Medikamenten wird bei einem lokal auftretenden Problem (schnelle) Abhilfe geschaffen; ein Antibiotikum für die Grippe, die Stirnhöhlenentzündung, Nierenschmerzen, Venenprobleme. Die Schulmedizin arbeitet nach dem lokalen sichtbaren Problem-Behandlungssystem: Kopfschmerzen? Aspirin!

Die Homöophatie verfolgt einen anderen Ansatz: Sie sieht den Menschen als ganzheitlich medizinisches System. Sie forscht nach der Ursache HINTER dem scheinbar sichtbaren Problem wie z.B. Kopfschmerzen. Diese kann beispielsweise in einer Verspannung der Nackenmuskulatur liegen - und sich schließlich als Kopfschmerz äußern. Die Natzurheilkunde lehrt uns, dass dass SICHTBARE nicht immer das WIRKLICHE Problem darstellen muss.

Nach dem Verständnis der Homöophatie ist ein gesunder Körper ein System in Balance. Ist dieses gestört, ist der Mensch krank. Dieses Gleichgewicht wieder herzustellen - und zwar mit den körpereigenen, natürlichen Kräften - ist Aufgabe der Reiz- und Regulationstheraphie "Homöophatie".

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Saturday, 15. march 2008 6 15 /03 /März /2008 10:29
Hopfen.jpg Hopfen gilt seit Jahrhunderten als die Seele des Bieres. Seit 2007 nun zahlt sie auch zu den anerkannten Kultur- und Arzneipflanzen Deutschlands. Denn der (weibliche) Hopfen enthält das heilsame Lupulin - einen in der Pflanzenwelt einzigartigen Wirkstoff.

Lupulin wirkt beruhigend und schlaffördernd. Es ist antibiotisch, fördert die Verdauung, wirkt entzündungshemmend, lindert nervöse Magenbeschwerden und hilft bei Gicht und Reizblase. Als Heilpflanze wurde Hopfen daher bereits im Mittelalter von den Nonnen und Mönchen in ihren Klostergärten angebaut. Zu ihrer so genannten "Grünen Apotheke" zählten ferner Küchen- und Arzneikräuter wie Zitronenmelisse, Salbei, Ringelblume und Engelwurz.

Heute nun hat die heilende Wirkung des Hopfens auch seine wissenschaftliche anerkannte Bestätigung gefunden: Aktuellen Arzneimittelforschungen zufolge können einzelne Hopfeninhaltsstoffe auch Infektions- und Entzündungskrankheiten lindern und wirken sich bei Diabetes und Wechseljahresbeschwerden positiv aus. Ferner wird ihm eine appetitanregende Wirkung zugeschrieben.

Hopfen entfaltet seine beruhigende Wirkung aber auch bei äußerlicher Anwendung: Vollbäder oder spezielle Hopfenkuren mit Hopfenöl kommen z.B. bei Ganzkörpermassagen zum Einsatz. Sie helfen, Rückenschmerzen zu lindern und Verspannungen zu lösen.

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Friday, 14. march 2008 5 14 /03 /März /2008 19:23

Noch mehr schlechte Nachrichten für Raucher: Nikotin im Körper führt zu Schlaf-störungen (abgesehen vom erhöhten Risiko für Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der Schwächung des Immunsystems sowie dem Rauchverbot in öffentlichen Räumen). 

Nach neuesten Erkenntnissen US-amerikanischer Wissenschaftler leiden Raucher häufiger an Schlafstörungen als Nichtraucher und starten zudem weniger ausgeruht in den Tag. Das fanden Naresh Punjabi und seine Kollegen von der  Johns Hopkins University School of Medicine in Baltimore heraus. Sie verglichen die Schlafmuster von 40 Rauchern mit denen von 40 Nichtrauchern.

Die Analysen ergaben, dass die Raucher seltener in den Tiefschlaf - und somit in die erholende Ruhephase -  fielen als ihre nichtrauchenden Kollegen. Die Befragungen der Probanden zur Schlafqualität bestätigten die Erkenntnisse: 22,5 Prozent der Raucher gaben an, schlecht geschlafen zu haben. Bei den Nichtrauchern waren es lediglich fünf Prozent. Die Forscher führten das auf die aufputschende Wirkung des Nikotins zurück, die im Nachtschlaf nachlässt.

 

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Tuesday, 11. march 2008 2 11 /03 /März /2008 00:00
Nordic_walking.jpg Die Trendsportart Nordic Walking bietet mehr als nur Bewegung: Sie hilft, bestimmte Erkrankungen zu verzögern bzw. positiv zu beeinflussen. Zum Beispiel beim Typ-2-Diabetes. Körperliche Aktivität übt hier zwei wichtige Funktionen aus: Zum einen kann regelmäßiger Sport dazu beitragen, dass das Auftreten der Stoffwechselerkrankung hinausgezögert wird. Zum anderen trägt sie mit dazu dabei, den Blutzuckerspiegel zu senken - selbst dann, wenn sich der Diabetes bereits entwickelt hat.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass Menschen mit familiärer Veranlagung für einen Diabetes ihr Risiko minimieren können, indem sie körperlich aktiv sind. Durch eine entsprechende Lebensführung, in der regelmäßige körperliche Betätigungein fester Bestandteil ist, kann das Auftreten eines Diabetes bei gefährdeten Personen unter Umständen viele Jahre hinausgezögert werden. Doch auch wenn der Stoffwechsel bereits gestört ist, zahlt sich die Bewegung aus: Der Energieverbrauch der Muskeln lässt die Blutzuckerwerte sinken.

Menschen, die bereits einen manifestierten Typ-2-Diabetes haben, können  von den zahlreichen positien Effekten profitieren, die regelmäßiges, moderates Konditionstraining wie Nordic Walking hat. Dabei beschränken sich die Auswirkungen dieser  "natürlichen Therapie" nicht nur auf die Blutzuckerwerte. Auch ein erhöhter Blutdruck und  Fettstoffwechsel-Störungen - Begleiterscheinungen, die bei velen Menschen mit Typ-2-Diabetes zusätzlich vorliegen - können günstig beeinflusst werden.
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Monday, 10. march 2008 1 10 /03 /März /2008 17:15
180px-DickerSchorsch1904.jpg Geahnt haben wir es schon immer - und der aufmerksame Blick auf unsere Mitbürger hat es uns vor Augen geführt: Die Deutschen werden immer übergewichtiger. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen fällt diese Entwicklung auf. Jetzt hat das auch eine aktuelle Studie des Stuttgarter Instituts für rationelle Psychologie wissenschaftlich bestätigt. Ergebnis des Wiegens und Messens:

Deutsche Großstadtmenschen und auch die Landbewohner sind zu dick. Dies spiegelt sich sowohl im Body Mass Index (BMI) als auch im Bauchumfang wider. Der Studie zufolge beträgt der durchschnittliche Bauchumfang bei Männern 96,97 Zentimeter. Die Gefahr von Infarkten und Diabetes sei jedoch schon bei Werten ab 94 Zentimetern deutlich erhöht.

Das Institut hat im Auftrag der Zeitschrift "Men's Health" 19.768 Männer und Frauen zwischen Flensburg und Zittau im Alter von 18 bis 79 Jahren vermessen. Erfasst wurden neben dem BMI auch der Bauch- und Hüftumfang. Letztere sind für viele Mediziner wichtig, um die Gesundheitsrisiken bezüglich  Übergewichts besser abschätzen zu können.

Die dicksten Männer und Frauen leben in Ostdeutschland. An der Spitze bei den Männern liegen die Thüringer: Ihr Bauch hat einen durchschnittlichen Umfang von 98,27 Zentimetern. Bei Frauen beginnt der Risikobereich bereits ab 80 Zentimetern Bauchumfang, ab 88 Zentimetern besteht extreme gesundheitliche Gefährdung. Auch hier führen die Thüringerinnen mit 87,10 Zentimetern Umfang.

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Friday, 7. march 2008 5 07 /03 /März /2008 12:07
180px-BauchOrgane.png Zahlen, die aufhorchen lassen: 40 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland leiden unter der "Wohlstandskrankheit" Sodbrennen. Eine  Befindlichkeitsstörung oder ein ernstzunehmendes Problem? Sowohl als auch;  immerhin zehn Prozent aller Erwachsenen leiden regelmäßig an Sodbrennen. Chronisches  Sodbrennen greift  die Schleimhaut der Speiseröhre an, in deren Folge sich Entzündungsherde bilden. Langfristig können diese  schlimmstenfalls in eine Krebserkrankung übergehen.

Wie nun äußert sich Sodbrennen und was genau lässt sich dagegen tun? Kennzeichen des "Säureproblems" sind u.a.:
  • saures Aufstoßen
  • Schluckbeschwerden
  • Oberbauchbeschwerden
  • Schmerzen hinter dem Brustbein
  • ständiges Husten oder Heiserkeit
  • seltener auch Übelkeit und Erbrechen
Was genau ist Sodbrennen? Sodbrennen entsteht, wenn der im Magen produzierte Verdauungsssaft (chemische stark saure Flüssigkeit) in die Speiseröhre aufsteigt und dort die empfindliche Schleimhaut reizt. Langfristig entzündet sich die Speiseröhrenwand; es entstehen kleine Löcher und schließlich Geschüre.

Vorbeugend gegen Sodbrennen lassen sich folgende Maßnahmen ergreifen:
  • Abbau von Übergewicht (Gewicht drückt auf den Bauchraum in Richtung Speiseröhre)
  • Bewusst fettarm ernähren (Fett regt die Produktion von Magensäure an)
  • fünf kleine Mahlzeiten gleichmäßig über den Tag verteilen (geringere Produktion von Magensäure)
  • Keinen Mittagsschlaf nach dem Essen (die "Waagerechte" begünstigt den Rückfluss der Magensäure)
  • Genussmittel wie Tabak, Alkohol, Kaffee einschränken (regen die Magensaftproduktion an)
  • Meiden Sie den übermäßigen Genuss von schwarzen Tee, Pfefferminztee, Zwiebeln, Tomaten und Zitrusfrüchten
  • Planen Sie bewusste Entspannungspausen ein; Stress, Hektik, schweres Heben, eng anliegende Kleidung und fest geschnürte Gürtel sind typische Auslöser für nervöse Magen
Auch hier gilt wieder: Eine bewusste, stets ausgewogene Ernährung fördert die Gesundheit. Essen Sie viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte (Ballaststoffe) und meiden Sie tierische Fette wie Wurst, Fleisch und Käse. Trinken Sie täglich zwei Liter Mineralwasser, Frucht- und Gemüsesäfte oder Kräutertees.
veröffentlicht in: Tipps - von Thordis Eckhardt
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Monday, 3. march 2008 1 03 /03 /März /2008 10:26
Fastenzeit.jpg Jedem Ende wohnt ein Anfang inne: Der Aschermittwoch ist vorbei – die Fastenzeit beginnt. Eine Zeit des Neubeginns, des Heilens durch bewusstes Verzichten. Der Verzicht auf (feste) Nahrung auf bestimmte Zeit ist eine freiwillige Entscheidung. Eine Entscheidung zur Regenerierung von Körper, Geist und Seele. Denn das Grundübel unserer zivilisierten Gesellschaft liegt in der Überlastung unseres Verdauungssystems...

Sie wird hervorgerufen durch falsche und durch Überernährung, fehlende Trinkpflege, mangelhafte Esskultur und Mäßigung. Die Folge: Verdauungsschwäche und Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes. Da sich im Darm aber 80 Prozent unserer Abwehrzellen befinden, führt oben erwähnter Lebenswandel unweigerlich zur Schwächung der Abwehrkräfte.

Hier kann das Fasten Genesung bringen. Eines der bekanntesten Methoden ist das Heilfasten nach F.X.Mayr. Es dient u.a. der:
•    Entschlackung des Körpers (im Bindegewebe abgelagerte Gifte werden abgelöst und ausgeschieden)
•    Entlastung von Herz- und Kreislauf (durch Abbau von Übergewicht)
•    Besserung von Blutdruck, Haut- und Darmbeschwerden
•    Positiven Beeinflussung von zu hohen Blutzucker-, Cholesterin- und Leberwerten
•    Straffung der Haut und des Bindegewebes.

Nach dem Heilfasten fühlt sich der Mensch gesünder und leistungsfähiger und besitzt erstaunlich viel mehr Energie und Lebenskraft als zuvor. Probieren Sie es aus – Sie werden von der Wirkung überrascht sein.

Übrigens: Das Fasten besitzt eine jahrtausend alte Kulturgeschichte: Buddhisten und Hinduisten halten regelmäßige Fastenzeiten ab, im Islam gibt es den festen Fastenmonat Ramadan, im Christentum beginnt die Fastenzeit nach dem Aschermittwoch.

Medizinisch gesehen geht die Tradition schon bis in die Zeit Hippokrates zurück, dem Urvater der abendländischen Medizin. Er meinte bereits (Jahreszahl): „Wer stark, gesund und jung sein will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente.“
veröffentlicht in: Prävention - von Thordis Eckhardt
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  • Thordis Eckhardt; Journalistin, neugierig geblieben - und am Leben interessiert
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