Wertvolle Omega-3-Fettsäuren: Frischer Fisch oder Fischölkapseln?

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Markele.jpgOmega-3-Fettsäuren sind ein wahrer Gesundheitsbrunnen: Sie schützen erwiesenermaßen vor  Herz-Kreislauferkrankungen, Herz-Rhythmus-Störungen, Infarkten und ischämischen Schlaganfällen (ausgelöst durch Verschlüsse der Blutgefäße). Sie lindern entzündliche Erkrankungen wie Rheuma und schützen vor einigen Tumoren wie z.B. vor Prostatakrebs. Ferner wird ihnen vorbeugende Wirkung bei Stimmungsschwankungen, Neurosen und Depressionen zugeschrieben. Auch sollen sie das Risiko der Alzheimer Krankheit senken.

Wo nun bekommen wir diesen lebenswichtigen Nährstoff her? Vor allem aus dem Fisch; alternativ aus gepressten Fischölkapseln. Doch Fisch ist nicht gleich Fisch - zumindest nicht  hinsichtlich seines Omega-3-Fettsäure-Gehaltes. Wissenschaftler und Ernährungsexperten empfehlen eine wöchentliche Dosis von 200-400 Gramm; das entspricht ca. zwei Filets. Um diese Menge an begehrten Fettsäuren aufzunehmen, sollten Sie Fischarten wählen, die in kalten Meeren leben: Hering, Makrele, Sardine, Sardelle, Lachs oder Thunfisch. Doch Vorsicht bei letzterem: Er kann verstärkt Schwermetalle wie Quecksilber enthalten. Das gilt im Übrigen auch für andere Raubfische wie den Schwertfisch oder Hai.
Alternativ zum Fisch können Sie einer aktuellen US-Studie des Lipid and Diabetes Research Center am Saint Luke's Mid America Heart Institute in Kansas City zufolge auch täglich ein bis zwei Fischölkapseln einnehmen, um ihren Bedarf an Omega-3-Fettsäuren zu stillen. Das berichtet das Männer-Lifestylemagazin „Men’s Health“ in seiner aktuellen Ausgabe.

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