Lärm verursacht Streß - und führt zu gesundheitlichen Schäden

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Lärm beeinträchtigt die Gesundheit. Menschen reagieren besonders auf Umweltlärm wie Verkehrs-, Industrie-, Nachbarschafts- oder Freitzeitlärm mit ausgeprägten Streß- oder Krankheitssymptomen. Das kann von Schädigungen des Innenohres über Herz-Kreislauferkrankungen bis hin zu nächt-
lichen Schlafstörungen führen. Bereits bei Belastungswerten weit unterhalb der Gehörschädigungs-
grenze kann durch Lärm die allgemeine Kommunikation, Erholung und Entspannung beeinträchtigt werden.

Innenohrschädigungen
Hohe Lärmbelastungen wie Arbeitslärm oder lautes Musikhören führen u.U. zu einer schleichenden Innenohrschädigung, die jedoch zumeist erst nach mehreren Jahren als bleibende Hörschwellen-
verschiebung nachweisbar ist.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA)  zufolge ist jeder sechste Deutsche aufgrund des Straßenverkehrs mit Dauerschallpegeln am Tag von über 65 dB(A) vor dem Fenster belastet. Tritt diese Belastung dauherhaft auf, muss mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gerechnet werden. Auch führen diese häufiger zu Bluthochdruck; das Herzinfarktrisiko steigt vor allem bei stark verkehrslärmbelasteten Männern an.

Schlafstörungen
Auch führt Lärm nachweislich zur Störung der Nachtruhe. Bereits bei Dauerschallpegeln oberhalb von 45 dB vor dem Fenster wird der Schlaf beeinträchtigt. Speziell bei Fluglärm wird nicht nicht mehr ausgeschlossen, dass hierdurch langfristig Gesundheit und Leistungsfähigkeit in Mitleidenschaft gezogen werden können.

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