Thursday, 8. may 2008
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19:46
Die Arbeitsanforderungen im Handwerk sind mit gesundheitlichen Risiken verbunden wie z.B. Heben und Tragen schwerer Lasten, bestimmte Zwangshaltungen und Arbeiten unter Zeitdruck. Müssen
diese Belastungen vor allem von älteren Mitarbeitern über einen langen Zeitraum ausgeübt werden, besteht auch die Gefahr der Entstehung chronischer Erkrankungen. Häufig ist dabei nicht die einzelne
Belastung ausschlaggebend, sondern die Kombination mit anderen Belastungen. Die Arbeitskraft und damit die Belastbarkeit des Mitarbeiters wird reduziert, Fehlzeiten steigen und auch die
Arbeitszufriedenheit und Motivation sinken. Ein Älter-Werden-Können im Betrieb wird erschwert.
Was ist möglich?
Der gezielte Abbau alterskritischer Belastungen im Handwerksbetrieb erfolgt über Veränderungen von:
• Arbeitsplatz
• Arbeitsmittel
• Arbeitsorganisation
• Arbeitsabläufe
• Führung
• Qualifikation
Welcher Nutzen ergibt sich?
Handwerksbetriebe haben in der Regel nicht die Möglichkeit, belastungsarme Arbeitsplätze für ältere, evtl. leistungsgeminderter Arbeitskräfte zu schaffen. Die Betriebe sind oft darauf angewiesen,
ihre qualifizierten Fachkräfte bis zur Rente im Betrieb zu haben. Positive Wirkungen solche beschriebenen ergonomischer und organisatorischer Umgestaltungen sind Senkung krankheitsbedingter
Fehlzeiten und damit Verzicht auf krankheitsbedingte Kündigungen bzw. Neueinstellungen, Nutzung des Erfahrungswissens älterer Mitarbeiter, Optimierung der Arbeits- und Betriebsorganisation,
Verbesserung der Produkt- und Dienstleistungsqualität und damit Stärkung der Existenzsicherheit.
veröffentlicht in: Gesundheitsmanagement
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